Aktuelle Projekte/Informationen

Pressemitteilung der NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim:

Schwalben willkommen heißen!

Foto: Dr. Erhard Nerger

Emsland/ Grafschaft Bentheim Die ersten Rauchschwalben kehren gerade aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten zurückkehren, freut sich Hanna Clara Wiegmann vom NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim. „Sie haben eine enorme Wegstrecke hinter sich, die kräftezehrend war – es sind tausende Kilometer, die sie über Wüste, Savanne und Mittelmeer zu uns zurücklegen müssen.“

 

Rauchschwalben kehren in der Regel etwas früher zurück als ihre Verwandten, die Mehlschwalben, und fliegen auch etwas später in ihre Winterquartiere. Rauchschwalben nisten zumeist im Inneren von Gebäuden – gern in Viehställen oder Scheunen, da sie dort auch Insekten als Nahrung finden. Ihr napfförmiges Nest errichten sie auf Dachbalken oder anderen Trägern, und sie lieben es, ihre Nester in Winkel hineinzubauen. Darin erblicken die Jungschwalben bei ein bis drei Bruten – je nach Wetter und Nahrungsangebot – das Licht der Welt“, erläutert die NABU-Mitarbeiterin.

 

„Sowohl Rauch- als auch Mehlschwalbe haben jedoch große Probleme und gehen stetig im Bestand zurück. Der Klimawandel trägt dazu bei, weil die Wüsten wachsen, aber auch der dramatische Rückgang von Insekten als Nahrung sowie fehlenden blühenden Brachen und Wegrändern. Auch eine ausgeräumte Landschaft ohne Feldgehölze und der immense Flächenverbrauch für mehr und mehr Bau- und Verkehrsflächen machen Schwalben das Leben schwer – es ist eine gefährliche Rutschbahn, auf der sich die Schwalbenbestände derzeit befinden“, unterstreicht Hanna Clara Wiegmann. Viele Schwalben finden zudem durch immer mehr Bodenversiegelung keinen lehmigen Boden mehr als Nistmaterial.

 

Wer Schwalben unterstützen möchte, kann folgende Tipps beherzigen:

 

Lehmpfützen anlegen

Wer Garten oder Hof mit geeignetem Boden besitzen, kann ab April und bis in den Juni entsprechende Bodenstellen frei und feucht halten.

Gibt es auf dem Grundstück keine natürliche Lehmquelle, kann eine freiliegende, künstliche Lehmpfütze angelegt werden. Diese sollte nicht mehr als 300 Meter vom Nistplatz der Schwalben entfernt sein und Katzen und anderen Räubern keine Deckung bieten.

 

Kunstnester anbringen

Überall dort, wo Schwalben zu wenig Lehmboden für den Nestbau finden, freuen sie sich auch über Kunstnester. Diese sehen für Rauch- und Mehlschwalben unterschiedlich aus. Zudem werden Nester für Rauchschwalben an zugluftfreien, möglichst halbdunklen Räumen wie in Ställen oder in Scheunen angebracht. Sie brauchen mindestens 15 Zentimeter Platz zwischen Nestoberkante und Decke und bauen ab einer Höhe von 2 Metern. Mehlschwalben bevorzugen ihre Nester geschützt an Gebäuden unter dem Dachgiebel, an Garagen oder Stallungen in mindestens 2,5 Meter Höhe.

 

Naturnaher Lebensraum als Nahrungsgrundlage

Dazu noch ein naturnaher und insektenfreundlicher Garten und die Schwalben fühlen sich wohl und willkommen. Eine Vielfalt an heimischen Pflanzen lockt Insekten an und bietet genügend Futter für die Schwalben und ihren hungrigen Nachwuchs.

 

„Menschen, die sich für Schwalben engagieren und an ihren Häusern dulden, können sich jederzeit für die Auszeichnung mit einer Plakette und Urkunde ‚Schwalbenfreundliches Haus‘ bewerben, ganz gleich, ob es sich bei dem Gebäude um ein Wohnhaus, Hotel, Bauernhof oder Fabrikgebäude handelt“, lädt Hanna Clara Wiegmann Interessierte zur Teilnahme ein.

 

Weitere Infos, Kunstnester und Bewerbungen für die Plakette können beim NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim, Haselünner Straße 15, 49716 Meppen angefragt werden.

Die aktuellen Öffnungszeiten der NABU Regionalgeschäftsstelle können unter https://www.nabu-emsland.de/ eingesehen oder telefonisch unter 05931-4099630 abgefragt werden.

 

 

Pressemitteilung der AG der Naturschutzverbände,
im EL-Kurier am 20.02.2022 veröffentlicht:

Auf Torf verzichten
Jeder Einzelne kann zum
Schutz der Moore beitragen

Hier der genaue Wortlaut der eingereichten Pressemitteilung:

Machen Sie sich stark für die Natur!
Werden Sie Mitglied im NABU!
Eine Mitgliedschaft hat viele Vorteile.
Mehr dazu: HIER!

 

Bunte Gärten statt grauem Schotter
Wie Pflanzen unsere Gärten bereichern

Pflegeleicht, kostengünstig und immer chic? Schottergärten sind es leider nicht. Im gemeinsamen Faltblatt vom NABU und dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) erfahren Sie, warum ein Garten mit Pflanzen für die Natur und unser Klima immer die bessere Wahl ist und wie Sie ihn vielfältig, insektenfreundlich und pflegeleichter gestalten können. Zudem erhalten Sie Tipps, wie Sie einen Schottergarten wieder in eine Naturoase zurückverwandeln und den Pflegeaufwand im Garten reduzieren können.

Die 8-seitige Broschüre hält unsere NABU-Ortsgruppe für Sie bereit. Wir schicken Ihnen diese gerne zu. Rufen Sie uns einfach an unter 0176 74735328

Weitere Informationen im Hinblick auf eine naturnahe und pflegeleichte Gestaltung von Vorgärten finden Sie Hier!

"Artenschutz fängt in
den Kommunen an"

Pressemitteilung
der AG der Naturschutzverbände
im nördlichen Emsland/südlichen Ostfriesland
zum Tag der Artenvielfalt am 22.05.2021:

HIER der dazugehörige Bericht  in der Ems-Zeitung am 25.05.2021

Bedeutender Naturraum:
Esterweger Dose!

Die Weite des Moores ist das Überragende. Hier finden viele seltene Vogelarten einen Lebensraum. Meist ist die Vernässung wichtig, aber auch Trockenbereiche sind erwünscht, wie z.B. für den seltenen Sandregenpfeifer (Rote Liste 1).

Die Esterweger Dose wird immer mehr zu einer Attraktion im Nordwesten Deutschlands. Zurzeit werden Managementpläne für das gesamte Gebiet erstellt, zu denen auch unsere Meinung gefragt ist.

 

Mehr dazu und zum Naturraum Esterweger Dose: Hier!

Mauersegler in Brual willkommen!

 

Weitere Infos: Hier!

Zweiter Mauerseglerkasten an der Michaelschule!

Hier gibt es weitere Infos und Bilder dazu!

Wander- und Radrouten
durch Naturräume

Norman und Kalle haben 5 Wander- oder Rad-Routen durch Naturräume entwickelt, die gerade in Coronazeiten von Interessierten genutzt werden können.
Hier die PDF-Dateien mit den genaueren Informationen dazu:

Aschendorfer Moorpfad.pdf
PDF-Dokument [71.6 KB]
Hünengräber.pdf
PDF-Dokument [600.8 KB]
Keierpad.pdf
PDF-Dokument [129.3 KB]
Rhede-Vellage.pdf
PDF-Dokument [255.5 KB]
Rund um den Flaarsee.pdf
PDF-Dokument [127.8 KB]

Jahresprogramm 2022:

2022_NABU Jahresprogramm_innen.pdf
PDF-Dokument [783.3 KB]

Ergänzungen zum Jahresprogramm 2022:

NEUER TERMIN: Donnerstag, 09.06.2022, 20.00 Uhr
"Die Schönheit der Moore"
Lichtbildervortrag
Klaas Hermann Diddens
Ort: Naschkes Scheune (Garten)

NEUER TERMIN: Donnerstag, 13.10.2022, 20.00 Uhr
"Renaturierung von Moorflächen -
Beispiele aus der näheren Umgebung"

Gerd Block - ein Praktiker berichtet
Ort: Naschkes Scheune (Garten)

Besuchen Sie uns bei facebook

Sie haben Fragen und
Anregungen zum Thema:

NABU-Mitgliedschaft, Tierschutz, Nisthilfen
Massentierhaltung?

Telefon 0 59 31 / 4 09 96 30
Mo. 16-18 Uhr, Di. 10-12 Uhr

Akuelles aus Niedersachsen:

Bilanz der Saatkrähen-Webcam 2022 (Fri, 20 May 2022)
>> Mehr lesen

Update: Bau LNG-Terminal in Wilhelmshaven (Fri, 20 May 2022)
>> Mehr lesen

Empfehlen Sie diese Seite auf:

Druckversion Druckversion | Sitemap
© NABU Emsland Nord, Papenburg